
Bauchfett verlieren: Was wirklich hilft und was nicht
Nikhil DingraPersonal Trainer20. Oktober 20264 Min. LesezeitBauchfett ist für viele der Grund, überhaupt mit Training anzufangen. Die schlechte Nachricht: Gezielt am Bauch abnehmen geht nicht. Die gute: Mit den richtigen Grundlagen geht er trotzdem, nur eben zusammen mit dem Rest.
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Warum Bauchübungen kein Fett verbrennen
Wenn du Fett abbaust, holt der Körper es aus dem ganzen Körper, nicht aus dem Muskel, der gerade arbeitet. Das wurde mehrfach untersucht, etwa mit wochenlangem Training nur eines Beins oder nur der Bauchmuskeln: Das Fett an der trainierten Stelle sank nicht stärker als anderswo.
Bauchtraining macht die Muskeln darunter stärker, und das ist gut für Rumpf und Rücken. Sichtbar werden sie aber erst, wenn das Fett darüber weniger wird.
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Warum der Bauch oft zuletzt geht
Wo du zuerst abnimmst, entscheiden vor allem Gene und Hormone. Bei vielen Männern ist der Bauch das letzte Depot, bei vielen Frauen Hüfte und Oberschenkel. Das ist normal und kein Zeichen, dass etwas nicht funktioniert. Miss deshalb nicht nur das Gewicht, sondern auch den Bauchumfang auf Höhe des Nabels, einmal pro Woche.
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Was wirklich hilft
- Ein Kaloriendefizit von rund 20 Prozent, über Monate gehalten. Ohne Defizit kein Fettabbau, egal an welcher Stelle.
- Krafttraining zwei bis vier Mal pro Woche, damit beim Abnehmen Muskeln bleiben und du straffer statt nur dünner wirst.
- Genug Schlaf: Wer dauerhaft unter sechs Stunden schläft, hat mehr Hunger und mehr Heißhunger auf Süßes.
- Weniger Alkohol: Er bringt Kalorien ohne Sättigung und senkt die Hemmschwelle beim Essen.
- Mehr Schritte: Gehen ist die einfachste Art, den Verbrauch zu erhöhen, ohne dass der Hunger stark steigt.
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Warum es sich lohnt
Fett im Bauchraum, das sogenannte viszerale Fett, ist nicht nur eine Frage der Optik. Es hängt mit einem höheren Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen. Die gute Nachricht: Gerade dieses Fett geht beim Abnehmen und mit regelmäßiger Bewegung oft schneller zurück als das direkt unter der Haut.


